Ein Tag in der Wildnis

Nachdem wir gestern so schön gebastelt haben – zum Beispiel „gezinnt“, wie es so schön hieß, ging es heute, an unserem fünften Hansezug-Tag, gen Dassow.

Die Laune war nicht die beste…Celina und Kevin haben sich in den Matsch gepackt und alle Kleider waren zumindest untenrum schlammig. Und noch immer war es regnerisch… dann war das Brot alle und der Kaffee noch nicht heiß.

Zum Glück wurden wir heute mit einer schönen Strecke überrascht! Sie führte uns durch kleine Dörfer, es flog ein Seeadler über unseren Köpfen und besonders der Waldweg war verwunschen und so schön grün. Allerdings wurde es auch noch schwierig, wie weiter unten zu sehen sein wird! Da hieß es Sägen raus und anpacken.

…in der Steinzeit gab es wirklich sehr zahme Meisen – eine flog zum Beispiel Henning zu und setzte sich auf den Arm und den Fuß…

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ein kleiner Nachtrag: gestern abend kam noch der ersehnte Mitwanderer Marc, der extra aus Lemgo für ein paar Tage Hansezug und Kinder erfreuen zu uns gekommen ist!

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Bode im Bett – schließlich ist der alte Bode-Hund eine gute Wärmflasche mit Fell! Und bei dem Wetter mag man ja keinen Hund vors Zelt jagen.

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viel Schlamm gabs und wenig Brot

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Aufbruch nach Dassow – das heißt erstmal wieder: packen

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nun kommen gaaaanz viele Fotos, damit alle zuhause mit uns wandern können-

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und dann ging es nicht weiter, eine dicke Birke lag im Weg und unsere Pferde wurden kurzerhand vor den Stamm gespannt

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dann hatten Isabell und Ulme ihre Stärke nochmals bewiesen, der große Baum war in den Wald gezogen…und anschließend folgte gleich eine amtliche Steigung. Außerdem war es ziemlich rutschig und plötzlich rief Jörn, dass alle mit anpacken sollten und die ins Stocken geratene Kutsche mit schieben sollten! Die beiden Pferde waren dankbar für die Hilfe. Und weiter ging es.

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Tobi hat zum Glück eine kleine Extraportion Blindschleiche für den Esel vor dem Karren gefunden.

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Muriel liegt schonmal Probe…noch wach

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leider kann man es weder sehen, noch hören: Über lange Kilometer wurden kräftige Lieder gesungen und es sind uns viele Strophen vergessen geglaubter Texte wieder eingefallen. Jeder konnte etwas beitragen

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und nun lassen wir alle teilhaben an unserer schönen Strecke:

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das Karren-Ballett:

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schnell nochmal eine Socke stopfen:

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wir entern das alte Schwimmbad in Dassow – ein Novum: Es gibt 3 statt 2 rote Nobel-Toiletten

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noch nicht getestet, aber neuerdings Lager-Bestandteil: ein Duschvorhang, nun haben wir eine provisorische Erlebnisdusche

Hmmmm, endlich Essen! Nun ist es plötzlich schon 21.30 Uhr und der Magen knurrt! Und gerade hören wir noch von Herrn Friedrichsen, dass seine Hacken heute aussahen wie ein Gehirn… das wollten wir den werten Anschauern nicht zumuten…

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mecklenburger Natur-Tattoo: Rita, nicht schlecht!

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da hat Bernd doch schon so viel Erfahrung mit der Presse, aber er sieht doch leicht verschreckt aus

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auf einen schönen 6. Tag. Morgen werden wir von Dassow nach Palingen wandern. Der Weckruf wird um 7.15 durchs Lager schallen.

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Über Geschichtserlebnisraum Lübeck

Der Geschichtserlebnisraum Lübeck versteht sich als grundsätzlich offene Einrichtung. Dies beinhaltet, dass die Angebote im Rahmen der offenen Tür nicht in Form von festen Gruppen, sondern unter dem Motto „Leben und Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen“ offen für alle stattfinden. Dabei geht es uns darum, Strukturen gemeinsamen Lebens und Handelns anzubieten, die von sich aus sozialisierend wirken und Bedingungen schaffen, in denen Kinder und Jugendliche, Jungen und Mädchen stärkende, entwicklungsfördernde Erfahrungen machen können. In unserem Konzept geht es um Strukturen, die durch konkrete Aufgaben gesetzt werden: Durch Bauarbeiten, Gartenarbeiten, Waldarbeiten, Umgang mit und Pflege von Tieren.
Dieser Beitrag wurde unter 5. Tag 2014 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Ein Tag in der Wildnis

  1. Lindert schreibt:

    Moin ! Diese schönen Bilder zeigen, dass Ihr trotz aller Widrigkeiten viel Freude habt.
    Weiterhin viel Spaß und liebe Grüße Wilhelm & Doris

  2. Ninamichi schreibt:

    Liebe Hansezug-Freunde,
    das sind ganz tolle Bilder! So kann man ganz bequem vom Sofa aus mitwandern!
    Liebe Grüße von denen, die wie die Gänse heißen.

  3. Hans-Jörg Lange schreibt:

    Gut wenn man zufällig Kaltblutpferde zum Holzrücken dabei hat!

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